2013. szeptember 28., szombat

Ende September

Hallo, Liebe Alle,

 

Elterjedt vélemény,  hogy magyar nyelven csodálatos a líra, és valaki szóvá is tette, hogy sokkal gazdagabb lehetett volna a költészete, ha magyarul írt volna. De ha valaki elolvassa Walter Radetz műfordítását, mely ugyanolyan dallamos, mint a magyar eredeti - a szótagszám, ritmus, rímek mind visszaköszönnek - talán a német nyelvről is ezt fogja gondolni. 

 

Ende September 

 

Noch blühen die Blumen des Gartens im Grunde, 
am Fenster, da grünt noch die Espe so schön,
doch naht schon des Winters bedrohliche Stunde, 
es blinket der Schnee schon von bergigen Höhn. 
Noch flammt mir im Herzen des Hochsommers Lohen, 
die Fülle des Frühlings und sonniger Schein,
doch bald ist das Dunkel der Haare entflohen, 
und Winter webt Fäden aus Rauhreif hinein.


Die Blume verwelkt, es flüchtet das Leben, 
komm auf den Schoß mir, Liebliche, du!
Und hörst du jetzt lauschend mein Herz noch erbeben, 
deckt morgen vielleicht mich ein Hügel schon zu.
Und sterb ich vor dir, wird Gram dich verzehren, 
du hüllest mich schluchzend ins Leichentuch ein. 
Doch käme ein Jüngling, dich zu begehren, 
sprich, o Geliebte, vergäßest du mein?


Und wirfst du einst fort den Schleier der Trauer, 
so pflanze den Flor mir als Fahne aufs Grab, 
dann steig ich empor aus Tiefe.und Schauer 
zur Mitternachtsstund' und hol ihn herab,
die Tränen zu trocknen, in Schmerzen vergossen 
um dich, die so treulos mein Herze betrübt.
Mein Herze, das dich noch verwundet umschlossen 
und das dich auch jetzt noch und immerdar liebt.

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